Konstantin Weber aus Altenbeken wird Egge-Jungschützenkönig
Der neue Eggekönig der Eggegemeinde Altenbeken kommt aus Schwaney: Ingo Kloss, Schützenkönig des Jahres 2024, setzte sich beim Eggekönigsschießen am Samstag in Schwaney mit dem 83. Schuss gegen seine Mitbewerber durch. Damit ist Kloss zugleich der fünfte Eggekönig aus Schwaney.
Alle drei Jahre treffen sich die amtierenden und ehemaligen Könige der drei Ortsteile Altenbeken, Buke und Schwaney, um die Eggekönigswürden auszuschießen. Teilnahmeberechtigt sind jeweils die Könige und Jungschützenkönige der vergangenen drei Jahre. Nach Altenbeken und Buke war in diesem Jahr die Schwaneyer Schützenbruderschaft Gastgeber des Wettbewerbs.
Für Schwaney traten um die Eggekönigswürde neben dem amtierenden König Julian Wiethaup auch Stefan Goeken (König 2025) und Ingo Kloss (König 2024) an. Bei den Jungschützen gingen Erik Böddeker (2026), Max Lütkemeier (2025) und Leon Schönfeld (2024) für Schwaney an den Start.
Zahlreiche Schützen und Besucher waren zum Schießplatz an der Schützenhalle gekommen. Von dort aus ließ sich das Geschehen an der Vogelstange bestens verfolgen. Für musikalische Akzente sorgte das Bundesschützen Garde Musikkorps Schwaney. Die jüngsten Besucher konnten sich unter anderem auf einer Hüpfburg und bei Bewegungsspielen austoben.
Den Auftakt machten die Jungschützen. Nach der Auslosung der Schießreihenfolge durch Schützenkönigin Rebekka Wiethaup begann die Jagd auf den Adler. Treffer um Treffer wurde gesetzt, bis Insignien, Kopf und Flügel gefallen waren. Doch der Rumpf erwies sich als besonders hartnäckig.
Mit dem 97. Schuss fiel die Entscheidung: Konstantin Weber, Jungschützenkönig 2026 aus Altenbeken, holte den Vogel aus dem Kugelfang und sicherte sich damit die Würde des Egge-Jungschützenkönigs.
Anschließend waren die Schützenkönige an der Reihe. Die Schießreihenfolge wurde diesmal von Jungschützenkönigin Catharina Auffenberg ausgelost. Anders als bei den Jungschützen dauerte es bei den Königen nicht lange, bis der Adler sichtbar in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Schützen zielten von Beginn an auf die Mitte des Vogels. Risse zeichneten sich ab, der Rumpf wurde zunehmend instabil. Dann kam der entscheidende Moment: Mit dem 83. Schuss zerbarst der Adler. Der Treffer stammte von Ingo Kloss aus Schwaney, der damit die Eggekönigswürde errang.
Im Anschluss wurden die beiden neuen Würdenträger im Festzelt ausgiebig gefeiert. Bei Musik und geselligem Beisammensein klang das Eggekönigsschießen in Schwaney stimmungsvoll aus.
Die nächste Auflage findet 2029 in Altenbeken statt. Dann richtet die Schützenbruderschaft St. Sebastian Altenbeken das zehnte Eggekönigsschießen aus.
Außerordentliche Mitgliederversammlung gibt grünes Licht für energetische Sanierung
Die Schützenbruderschaft Schwaney hat bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. August den Weg für die umfassende Modernisierung ihrer Schützenhalle freigemacht.
Wesentlicher Tagesordnungspunkt war die „Modernisierung der Schützenhalle" - trotz Sommerpause folgten zahlreiche Mitglieder der Einladung.
Die vor 61 Jahren errichtete Halle ist bis heute der zentrale Veranstaltungs- und Begegnungsort im Dorf und wird auch von zahlreichen anderen Vereinen, Gruppen und Privatpersonen genutzt.
Nach Jahrzehnten intensiver Nutzung ist nun eine grundlegende Modernisierung erforderlich, die der Vorstand gemeinsam mit den Sportschützen erarbeitet hat.
Umfangreiches Maßnahmenpaket
In der Versammlung stellten Geschäftsführer Stefan Lütkemeier und Brudermeister Hendrik Hillebrand das Gesamtkonzept, die geplanten Maßnahmen sowie die Finanzierung vor.
Im Mittelpunkt steht die energetische Sanierung von Schützenhalle und Schießanlage: Vorgesehen sind unter anderem dreifach verglaste, schallgedämmte Fenster, neue Notausgangstüren mit höherem Dämmwert, die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik, eine Modernisierung von Hausanschluss und Elektrik sowie ein digitales Energiemanagement- und Heizungssteuerungssystem. Die Sanitäranlagen der Schießanlage werden zu barrierearmen, geschlechterneutralen Toiletten umgebaut, die Photovoltaikanlage um weitere PV-Fläche sowie einen Batteriespeicher erweitert. In der im Keller gelegenen Schießsportanlage wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die bisherige Gasheizung ersetzen.
„Die Planungen haben bereits Mitte vergangenen Jahres begonnen. Bevor aber nicht wichtige Förderungen entschieden waren, konnten wir das Konzept nicht vorstellen. Zur letzten Generalversammlung war es daher noch zu früh", erläuterte Stefan Lütkemeier.
Ziel ist es, die Energieeffizienz und den Schallschutz zu verbessern, die Betriebskosten zu senken und die langfristige Nutzbarkeit von Halle und Schießanlage zu sichern.
Finanzierung über mehrere Säulen
Der Vorstand kalkuliert mit Gesamtkosten von ca. 280.000 Euro. Zur Finanzierung wurden bereits einige Förderungen zugesagt, so unterstützt auch die Gemeinde Altenbeken das Vorhaben mit einem vom Rat einstimmig bewilligten Zuschuss.
Der verbleibende Eigenanteil soll zu einem erheblichen Teil durch ehrenamtliche Eigenleistungen der Mitglieder erbracht werden.
Da die Förderprogramme an feste Fristen gebunden sind, konnte mit der Entscheidung nicht bis zur nächsten regulären Generalversammlung gewartet werden – daher die außerordentliche Versammlung.
Mitglieder stimmen der Planung zu
Nach detaillierter Vorstellung und reger Diskussion sprachen sich die anwesenden Mitglieder einstimmig für die Planung aus. Von der Stimmigkeit des Konzepts und dem hohen Detailgrad der Vorbereitung zeigte sich die Versammlung sichtlich beeindruckt.
Der Baubeginn für die ersten Maßnahmen ist bereits für Oktober dieses Jahres vorgesehen, die weiteren Maßnahmen werden im 1. Halbjahr 2027 umgesetzt, eng verzahnt mit den geplanten Veranstaltungen im Schützenjahr.
Zum Abschluss dankte Hendrik Hillebrand den Mitgliedern für ihr Erscheinen und ihr Vertrauen. „Eine solche Modernisierung stemmen wir nur gemeinsam. Deshalb freue ich mich schon jetzt auf viele fleißige Hände bei den Baumaßnahmen", so der Brudermeister, der um rege Beteiligung bat.
Eine Helferliste kursierte bereits in der Versammlung, zu den Terminen wird über den Schützenboten informiert.
Verein wird für sein Engagement als „sicherer Ort für Kinder und Jugendliche" ausgezeichnet
Die St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 1733 e.V. hat in den vergangenen Monaten ein umfassendes Präventions- und Schutzkonzept erarbeitet und verabschiedet.
Ziel ist es, allen Mitgliedern – insbesondere Kindern und Jugendlichen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen – im gesamten Vereinsleben ein sicheres und respektvolles Umfeld zu bieten.
Für dieses Engagement wurde die Bruderschaft nun als „sicherer Ort für Kinder und Jugendliche" ausgezeichnet und darf dies künftig mit einer Plakette an der Schützenhalle sichtbar machen.
„Prävention bedeutet für uns, Risiken frühzeitig zu erkennen"
„Die St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 1733 e. V. steht für Gemeinschaft, Tradition, Respekt und Verantwortung.
Dabei ist uns eine gute Nachwuchsarbeit sehr wichtig, bei der der Schutz der uns anvertrauten Menschen höchste Priorität hat.", erklärt Schießmeister Leon Schönfeld, der die Erarbeitung des Schutzkonzeptes geleitet hat.
„Uns war es wichtig, das Thema von uns aus anzugehen – nicht, weil es einen konkreten Anlass gab, sondern weil wir als Verein Verantwortung übernehmen wollen.
Prävention bedeutet für uns, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen konsequent vorzubeugen."
Im Rahmen des Schutzkonzepts hat sich der Verein intensiv mit Themen wie Risikoanalyse, verpflichtenden erweiterten Führungszeugnissen für Verantwortliche in der Kinder- und Jugendarbeit, einem verbindlichen Verhaltenskodex, Fortbildungsangeboten sowie klaren Ansprechpartnern und Meldewegen auseinandergesetzt. Alle Vereinsangebote – vom Schießsport über Vereinsfeste bis hin zu Ferienfreizeiten – wurden systematisch auf mögliche Gefährdungsmomente hin überprüft, um daraus konkrete Schutzmaßnahmen abzuleiten.
Dazu zählen unter anderem:
· verbindliche Verhaltensregeln für den Umgang miteinander
· die Benennung von Vertrauenspersonen als unabhängige Ansprechpartner
· regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungsangebote für Verantwortliche und Mitglieder
· klare Melde- und Beschwerdewege bei Unsicherheiten oder Verdachtsfällen
„Ein wirksamer Schutz kann nur gelingen, wenn wir alle Verantwortung übernehmen", ergänzt Brudermeister Hendrik Hillebrand. „Deshalb laden wir alle Mitglieder dazu ein, aufmerksam zu sein, respektvoll miteinander umzugehen und bei Unsicherheiten nicht wegzusehen."
Fachliche Begleitung durch den BdSJ Diözesanverband Paderborn
Bei der Erarbeitung wurde die Bruderschaft vom BdSJ Diözesanverband Paderborn fachlich begleitet und unterstützt, der im Anschluss auch die Überprüfung der erarbeiteten Inhalte vornahm, bevor die Auszeichnung als sicherer Ort verliehen wurde.
„Die Auszeichnung ist für uns kein Schlusspunkt, sondern Ansporn", betont auch Jungschützenmeister Lucas Humpert. „Wir werden das Konzept konsequent umsetzen und spätestens nach fünf Jahren überprüfen und weiterentwickeln, damit es lebendig bleibt."
Was passiert, wenn eine urige Eckkneipe plötzlich zum Nobelrestaurant werden soll? Vor allem eines: jede Menge Chaos, turbulente Verwechslungen und beste Unterhaltung!
Genau darauf dürfen sich die Besucher freuen, wenn die Geschützten Bühnenweiber Anfang Oktober die Komödie „Kaviar trifft Currywurst" der Erfolgsautorin Winnie Abel auf die Bühne der Schützenhalle Schwaney bringen.
Winnie Abel gehört zu den beliebtesten Autorinnen im deutschen Amateurtheater.
Mit viel Humor, pointierten Dialogen und einem feinen Gespür für die kleinen Eigenheiten des Alltags erzählt sie Geschichten, in denen man sich und andere oft ein bisschen wiedererkennt.
Auch „Kaviar trifft Currywurst" lebt von diesem Charme. „Augenzwinkernd geht es bei uns um ‚Schein & Sein', um ‚Gönnen & Können' – und um die Frage, ob Kaviar wirklich besser ist als Currywurst, oder ob am Ende nicht doch die Menschen zählen, die dahinterstehen", erklärt Regisseurin Petra Fromme. Neben vielen Lachern steckt deshalb auch eine feine Prise Gesellschaftskritik in der Komödie.
„Die Proben machen unglaublich viel Spaß – gerade die komischen Szenen brauchen ein perfektes Timing, und daran feilen wir gerade gemeinsam mit dem Ensemble", berichtet Petra Fromme aus der laufenden Probenarbeit.
„Es ist schön zu sehen, wie viel Energie und Spielfreude die Truppe in dieses Stück steckt."
Die Aufführungen finden statt am Donnerstag, 1. Oktober, und Freitag, 2. Oktober 2026, jeweils um 19 Uhr, sowie am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 16 Uhr in der Schützenhalle Schwaney.
Die Vorstellung dauert inklusive Pause rund 2,5 Stunden. In der Pause ist für das leibliche Wohl gesorgt – Getränke und kleine Snacks stehen bereit.
Karten sind im Vorverkauf beim Frischmarkt Rüther und in der Bäckerei Grautstück erhältlich. Restkarten gibt es – sofern verfügbar – an der Abendkasse.
Die Geschützten Bühnenweiber freuen sich schon jetzt darauf, viele Theaterfreunde begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit ihrem Publikum einen Abend voller Humor, überraschender Wendungen und bester Unterhaltung zu erleben.
Egge-Königsschießen 2026: Schwaney lädt am 5. September zum Schützenhighlight ein
Mittlerweile ist es gelebte Tradition: Alle drei Jahre messen sich die besten Schützen der Gemeinde Altenbeken reihum beim Egge-Königsschießen – und 2026 ist Schwaney an der Reihe!
Am Samstag, den 5. September, wird die Schützenbruderschaft Schwaney dieses besondere Ereignis ausrichten, und heißt die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde sowie Gäste aus Nah und Fern herzlich als Zuschauer willkommen! Die Schützen treten in Uniform an.
Für kühle Getränke und einen leckeren Imbiss ist gesorgt. Exklusive Pins der Eggeschützen werden als Erinnerung zum Kauf angeboten.
Wer schießt um den Titel
Schießen dürfen die Könige und Jungschützenkönige der drei Bruderschaften aus den Jahren 2024, 2025 und 2026. Und am Ende steht fest: Wer sind die Egge-Könige 2026?
Der Ablauf
· 16:00 Uhr: Begrüßung am Festzelt an der Schützenhalle Schwaney mit gemütlichem Biergarten
· Ab ca. 16:20 Uhr: Die Jungschützenkönige ermitteln ihren Egge-Würdenträger, gefolgt von der Proklamation
· Ab ca. 17:00 Uhr: Die Könige der drei Ortsteile treten an, um den Egge-König auszuschießen – auch hier folgt direkt die feierliche Proklamation
Musikalische Highlights
Für die richtige Stimmung sorgt das Bundesschützen Garde Musikkorps Schwaney – und wenn die Schützen ihr Ziel getroffen haben, geht die Party weiter:
Ab 18:30 Uhr legt DJ Pongo mit Biergarten- und Partymusik auf, damit in Zelt und Biergarten bis in die späten Stunden gefeiert wird!
Ein Tag für die ganze Gemeinde – kommen Sie vorbei! Ob Schützenfan, Traditionsliebhaber oder einfach auf der Suche nach einem geselligen Nachmittag mit Musik: Wir freuen uns auf Sie!






