Die Geschützten Bühnenweiber von Schwaney ließen am 6. Februar die Puppen tanzen -
und das nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinne!
Moderatorin Petra Fromme eröffnete das Programm als tanzende Spieluhr–Ballerina und führte anschließend gut gelaunt und charmant durch das Programm.
Nach dem fetzigen Gardetanz zeigten Christiane Dunsche, Mechthild Knoke und Monika Knoke, zu welch pikanten Verwerfungen zu stark optimierte Abläufe im Restaurant führen können, was schon den ersten Lachflash auslöste.
Womöglich muss es in Zeiten der Einsparungen im Gesundheitswesen demnächst öfter passieren: Eine Haus-OP an Patientin Ingrid Hutsch, durchgeführt von Hausfrau Petra Fromme mit Hilfe von Magd Monika Knoke und Opa Nicole Lütkemeier, sogar live aus dem Esszimmer übertragen von Fernsehteam Gabi Weber und Manuela Stiewe. Mit dem Wissen von vielen Hausschlachtungen und aus dem großen medizinischen Hausbuch ging die Operateurin auf dem Küchentisch routiniert vor, das robuste Vorgehen verlangte einen starken Magen.
Vor Gericht sah man drei von ihnen kurz darauf wieder, denn es galt die finanzielle Seite eines „Ausrutschers“ am Rande einer Feier zu klären.
Bei der Rückreise nach Deutschland wurde die fromme Pilgerin Nicole wurde vom Zollbeamten Ramona Urban beim Schmuggel erwischt - dass ein Kanister Schnaps bei Abfahrt aus Lourdes noch reinstes Weihwasser gewesen sein sollte und es sich um ein Wunder handele, wollte der Zoll dann doch nicht glauben.
In einer Choreografie von Petra Fromme ließ der Puppenspieler von Mexiko zwar zunächst die Marionetten tanzen, die wollten aber nicht mehr ferngesteuert werden und befreiten sich zu den Klängen von „I want to break free“ schließlich von ihren Schnüren.
Abgelenkt durch das Fußballspiel des Jahres, wurde Fußballfan Christiane beim Fernsehabend nicht nur von Einbrecher Yvonne Goeken um Bargeld, Sparbuch und Tafelsilber erleichtert, sondern auch noch mit seiner ohnehin vernachlässigten Ehefrau betrogen.
Das Publikum bog sich immer wieder vor Lachen!
Der Froschkönig, vorgelesen von Märchentante Kirsten Rauer, wurde mithilfe von unzähligen Popsongs witzig und schwungvoll neu interpretiert, was das Publikum immer wieder zum Mitsingen animierte.
Weitere, mit Spannung erwartete Höhepunkte waren der Showtanz und der Partytanz der Schwaneyer Tanzgarde, die alle Zuschauerinnen von den Sitzen rissen:
„Mensch und Maschine - Tanz der KI“ griff erneut ein aktuelles Thema auf und im „Highschool Musical, Schwaney Edition“ feierten Cheerleader ihre Basketballsportler, unterstützt durch Tänzer des Männerballetts.
Nach einem herzlichen Dankeschön an alle Helfer aus der Schützenbruderschaft und die Helferinnen von der KFD verabschiedeten sich die Spielerinnen, natürlich als (Muppet-)Puppen verkleidet, und die Garde unter großem Applaus in das anschließende Finale, um dann mit allen jecken Frauen gemeinsam den schönen Abend bis tief in die Nacht zu feiern.



Winterball zum Patronatsfest der St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 2026
Eine glanzvolle Mischung aus Tradition und Partyabend
Am 17. Januar war es wieder soweit:
Die St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney lud zum Winterball anlässlich ihres Patronatsfestes.
Das Fest begann mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, zelebriert von Pastor Martin Hufelschulte.
Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet durch Raphael Schütte an der Orgel und das Bundesschützen Garde Musikkorps Schwaney unter Leitung von Detlef Schonlau.
Nach dem Marsch zur Schützenhalle ehrten Brudermeister Hendrik Hillebrand und Oberst Julian Wiethaup Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Bruderschaft:
25 J. Christian Bentler, Sebastian Böddeker, Daniel Boettcher, Thomas Haase, Michael Knoke, Walter Schnückel-Rehermann und Benedikt Stiewe
40 J. Stefan Depping, Jörg Diller, Michael Disse, Andreas Görmann, Reiner Jost, Jens Kowalski, Michael Kröger, Dietmar Leineweber, Friedhelm Nolte, Heinrich Rehermann, Heribert Rehermann, Bernhard Schindler und Carsten Temme
50 J. Johannes Finke, Wilfried Haß, Werner Knoke, Hans-Josef Koch, Heiner Schäfers, Hans-Dieter Schneider, Franz-Josef Schrader und Herbert Stiewe
60 J. Hermann Bade, Anton Bentfeld, Franz Bentler, Hans-Josef Leineweber und Hermann-Josef Striewe
Zudem konnte noch eine Schießauszeichnung vergeben werden:
Schießmeister Leon Schönfeld zeichnete Frank Striewe mit der Goldenen Eichel zur Schützenschnur aus.
Auch die Ordensvergabe begleitete das Garde Musikkorps, das mit einer gelungenen Musikauswahl großen Appetit auf die kommenden Veranstaltungen zum 125jährigen Bestehen in diesem Jahr machte.
Der anschließende Festball wurde eröffnet mit dem Einmarsch der amtierenden Königspaare mit ihren Hofstaaten aus Schwaney (Königspaar Stefan und Yvonne Goeken) und der befreundeten Bruderschaften aus Altenbeken (Königspaar Heinrich Winsel und Gertrud Remmelmann) und Buke (Königspaar Andreas und Claudia Bertelt). Begrüßt werden konnten auch Jubelkönigspaare mit ihren Hofstaaten: Ignatz und Maria Schäfers (2006), Franz-Josef und Gertrud Görmann (2011) sowie Michael und Claudia Elwart (2016).
Viele Komplimente erhielt das liebevoll einem verschneiten Winterwald nachempfundene Bühnenbild.
Die Partyband „DOLCE VITA“ sorgte mit fetziger Musik und einer bestens aufgelegten Sängerin Chrissi Breker für tolle Stimmung und so wurde getanzt und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.
Ein überaus glanzvoller Auftakt für das Schützenjahr 2026.



Brudermeister Hendrik Hillebrand eröffnete am 3. Januar um 19:30 Uhr die Generalversammlung und konnte außergewöhnlich viele Schützen in der Schützenhalle begrüßen - offenbar hatten die wichtigen Themen für guten Besuch gesorgt. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres richteten Bürgermeister Matthias Möllers und der neue geistliche Ansprechpartner der Bruderschaft, Pastor Hufelschulte, Grußworte an die Versammlung.
In Kurztätigkeitsberichten wurden die Veranstaltungen des vergangenen Schützenjahres noch einmal in ihrer Vielfalt Revue passieren gelassen. Für das Bataillon trug Geschäftsführer Stefan Lütkemeier vor, für die Böllerschützen der Kommandierende Johannes Urban, für die Jungschützenabteilung der stellv. Jungschützenmeister Ethan Blu Smith und für die Schießsportabteilung der stellv. Schießmeister Valentin Fischer. Highlight des Jahres war erneut der Männerballettcontest, der 2025 erneut mit großem Erfolg stattfand.
Der Kassenbericht wurde vorgetragen von Schatzmeister Oliver Gehring. Nach den starken Ausgabensteigerungen in den Jahren 2023 und 2024 haben umfangreiche Korrekturmaßnahmen für eine Stabilisierung gesorgt, sodass der Kassenstand des Jahres 2025 deutlich verbessert und wieder ausgeglichen ist. Nach dem Prüfbericht der Kassenprüfer erteilte die Versammlung dem Vorstand mit Beifall Entlastung für die geleistete Arbeit.
Der Vertrag mit der Warsteiner Brauerei über die Getränkebelieferung läuft zum Ende 2026 aus. Daher hatten intensive Gespräche zu einer möglichen Verlängerung oder möglichen Alternativen stattgefunden. Die besten drei Optionen wurden der Versammlung vorgestellt, die sich für eine zukünftige Belieferung ab 2027 durch die Brauerei Krombacher entschied.
In der vergangenen Generalversammlung war der Vorstand dazu aufgefordert worden, sich Gedanken über eine mögliche Verlegung des Schützenfestes von aktuell Sonntag bis Dienstag auf Samstag bis Montag zu machen. Dazu hatten im vergangenen Jahr zahlreiche Gespräche stattgefunden, darunter auch ein Workshop und ein Informationsabend, zu dem nicht nur alle Mitglieder, sondern auch die Dorfbewohner zur Mitgestaltung eingeladen worden waren. Nach einer Erörterung der gesammelten Chancen und Risiken votierte die Versammlung mit großer Mehrheit für eine Beibehaltung der heutigen Festfolge des Schützenfestes von Sonntag bis Dienstag.
Nach einer Pause mit warmem Abendessen - hierfür geht ein Dank an die Familie Rüther - konnte mit den Wahlen fortgefahren werden. Die Wahlen fanden unter der erfahrenen Leitung von Wahlleiter Hermann Bergmann statt: Die Versammlung bestätigte Hendrik Hillebrand als Brudermeister sowie Joachim Guth als Medienreferent in ihren Ämtern. Als Adjutant für den im Juli verstorbenen Andreas Schlüter wurde Martin Görmann gewählt und für den ausscheidenden Bataillonsschießmeister Ingo Kloss wurde Bernd Ahlemeyer. In das Amt des stellvertretenden Schatzmeisters wurde Andreas Bölte gewählt. Auch der Jungschützenmeister Lucas Humpert, der bereits von der Jahreshauptversammlung der Jungschützen gewählt wurde, konnte von der Versammlung bestätigt werden.
Für ihre Schießleistungen wurden ausgezeichnet:
Mit der Grünen Schützenschnur: Leonie Knoke (Schülerklasse), Max Koch (Schülerklasse), Erik Koch (Schülerklasse) und Lucas Humpert (Jugendklasse). Mit der Grünen Eichel: Jan Koch (Schülerklasse), Lasse Stangier (Schülerklasse) sowie Ethan Blu Smith (Schützenklasse). Mit der Silbernen Eichel: Florian Koch (Jugendklasse). Mit der Goldenen Eichel: Malte Pätzold (Schützenklasse). Mit Plaketten zur Schützenschnur: In Bronze: Carsten Temme (Altersklasse), in Silber: Stefan Goeken (Altersklasse) und Matthias Stiewe (Altersklasse) sowie in Gold: Bernd Ahlemeyer (Altersklasse).
Für ihre Verdienste in der Bruderschaft konnten außerdem Verdienstorden vergeben werden:
Den Diözesanverdienstorden der Jugend in Bronze erhielten Erik Böddeker, Felix Kröger und Leon Schönfeld durch den stellvertretenden Bezirksjungschützenmeister Philipp Tegethoff.
Den Bataillonsorden in Bronze erhielten: Felix Beine, Ralf Bentler, Jan Görmann, Florian Koch, Lennart Oberst und in Silber: Jan-Wilhelm Lütkemeier.
Die Versammlung wählte einstimmig Anton Böddeker zum Ehrenoffizier, der Ende 2025 nach 23jähriger Vorstandsarbeit aus dem Westkompanievorstand ausgeschieden war und dankte Anton für sein Engagement mit stehendem Applaus.
Oberst Julian Wiethaup bedankte sich beim ausscheidenden Ingo Kloss mit einer Collage für seine Vorstandszeit. Auch mit einem Präsentkorb bei Jonas Leineweber für dessen umfangreiche Arbeit bei der Erstellung der in Kürze erscheinenden Chronik zur Geschichte der Schützenhalle Schwaney.
Im Anschluss gab Oberst Wiethaup einen Ausblick auf die Planungen für das Schützenjahr 2026, darin auch auf das kommende Schützenfest. Änderungen sind bei einigen Details in der Gestaltung des letzten Festtages auf Schützenfest in Planung: So wird beispielsweise die Pause nach dem Schützenfrühstück bis zum Antreten verkürzt. Damit ein Mittagessen an der Schützenhalle eingenommen werden kann, wird es ein attraktives Essensangebot geben. Auch das Programmangebot für Kinder und Jugendliche wird überarbeitet. Leider ist es trotz umfangreicher Gespräche nicht möglich gewesen, ein Fahrgeschäft zu verpflichten. Die Tanzmusik an allen drei Schützenfestabenden übernimmt die Tanzband „DOLCE VITA“, die mit ihrer Sängerin Chrissi bereits seit mehreren Jahren für beste Stimmung beim Winterball und Vogelschießen sorgt.
Kommende Veranstaltungen
Der Winterball zum Patronatsfest wird am 17. Januar gefeiert. Beginn ist um 17:00 Uhr mit Gottesdienst in der Pfarrkirche und ab 20:00 Uhr Festball mit Hofstaaten aus Altenbeken und Buke.
Karneval und Schützenfest finden früh im Jahr statt: Frauenkarneval am 6. Februar und das lange Karnevalswochenende vom 14. bis 16. Februar sowie Männerballettcontest am 7. März.
Vogelschießen findet am 14. Mai und Schützenfest vom 24. bis 26. Mai statt.
2026 wird die Bruderschaft zwei besondere Veranstaltungen ausrichten:
Das alle drei Jahre stattfindende Egge-Königsschießen, bei dem König und Jungschützenkönig der drei Ortsteile der Eggegemeinde ermittelt werden, findet am 5. September statt.
Am 21. November wird der Bezirksverbandstag ausgerichtet, zu dem Abordnungen aus den 29 Vereinen des BHDS-Bezirks Paderborn-Land willkommen geheißen werden.
Brudermeister Hendrik Hillebrand schloss die Versammlung um 23:40 Uhr mit Dank für die gute Teilnahme und die faire Diskussion. Der Abend ging noch lange bei angeregten Gesprächen weiter.
Weitere Fotos hier







Abholung an der Pfarrkirche und Feierstunde in der Schützenhalle
Was wäre der Nikolaustag für unsere Kleinen ohne den Besuch des Nikolauses und ohne die Feierstunde in der Schützenhalle? Und so kam der Nikolaus auf Vermittlung des Schützenvereines auch in diesem Jahr wieder nach Schwaney.
Zunächst begrüßte Pfarrer Georg Kersting im Namen der Pfarrgemeinde den Nikolaus und den Knecht Ruprecht in der Pfarrkirche und geleitete beide durch die Kirche zum Hauptportal wo bereits viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern gespannt warteten. Am Portal sprachen Brudermeister Hendrik Hillebrand, Pfarrer Kersting und der Nikolaus einige Worte zu den Kindern.
Im Anschluss geleitete der Fackelzug der Freiwilligen Feuerwehr unter den Klängen des Bunderschützen Garde Musikkorps zusammen mit den Familien den Nikolaus und Knecht Ruprecht zur Schützenhalle.
Schnell füllten sich die Plätze in der stimmungsvoll geschmücken Halle, wo auch bereits heiße und kühle Getränke für die Besucher vorbereitet waren.
Oberst Julian Wiethaup begrüßte den Nikolaus in der Schützenhalle, der sich sehr über den herzlichen Empfang freute.
Rebekka Wiethaup trug im Anschluss den gebannt lauschenden Kindern die Geschichte des heiligen Nikolauses vor, der während einer schlimmen Trockenheit die Einwohner und Kinder der Stadt Myra durch ein Wunder aus einer Hungersnot retten konnte. Julia Görmann führte durch das weitere Programm, für das die Schwaneyer Kitas für den Nikolaus Tänze und Lieder einstudiert und vorbereitet hatten. Auch Kinder der Grundschule trugen dem Nikolaus Gedichte vor, zwischendurch spielte die Garde festliche Musikstücke. Der Nikolaus freute sich sehr über diese Vorträge - ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!
Im Anschluss bat der Nikolaus die Kinder nach vorn und konnte jedem Kind eine eigene Nikolaustüte überreichen, über 180 Tüten waren vorbereitet worden. Dabei hatten einige der Kinder Selbstgemaltes oder Selbstgebasteltes vorbereitet, das sie dem Nikolaus übergaben. Viele Familien nutzten die Gelegenheit für ein schönes Erinnerungsfoto mit dem Nikolaus.
Ein Termin zum Treffen und Plauschen am 26. Oktober
Die Bruderschaft hatte ihre Mitglieder im besten Alter mit Partnerinnen und Schützenwitwen zum mittlerweile traditionellen Nachmittag eingeladen, um sich in geselliger Runde treffen und plauschen zu können.
Wie bereits im Vorjahr waren Mitglieder bereits ab 60 Jahren eingeladen, statt wie in der Vergangenheit ab 65.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Selbstgebackene Torten, gespendet von Königspaar, Hofstaat, Vorstand und weiteren Unterstützern, dazu herzhafte Schnittchen, Kaffee und Kaltgetränke standen bereit.
Auch hier hatte sich die Veränderung des Vorjahres bewährt: Das Bier wurde frisch vom Fass gezapft, und gegen Abend gab es einen warmen Imbiss mit Leberkäse im Brötchen und selbst gemachtem Krautsalat.
Das Konzept ging auf: Brudermeister Hendrik Hillebrand und Oberst Julian Wiethaup konnten erneut deutlich mehr Teilnehmer in der liebevoll herbstlich hergerichteten Schützenhalle begrüßen.
Oberst Julian Wiethaup nutzte die Gelegenheit dem Geburtstagskind des Tages, seinem Vorgänger im Amt, dem ehemaligen Oberst Hermann Bergmann herzlich zu gratulieren.
Für musikalische Begleitung sorgten die "Fahrenden Musikanten" des Bundesbahnorchesters Altenbeken mit Unterhaltungsmusik.
Kein Wunder, dass in dieser gemütlichen Runde viele anregende und lange Gespräche geführt wurden und die letzten Gäste erst spät den Heimweg antraten ...










